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Der 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag

“Ohne Wasser gäbe es kein Leben. Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut.“ (Wassercharta des Europarates, 1968).

Der Weltfeuchtgebietstag erinnert an die am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar unterzeichnete Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten - die Ramsar-Konvention.

Feuchtgebiete sind nicht nur Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen, sie sind auch für die Erhaltung lebensnotwendiger Güter wie Trinkwasser von großer Bedeutung. Die Auwälder sind ein sehr wichtiger Kohlendioxidspeicher, der wesentlich zur Verbesserung des Klimas beiträgt. Naturnahe Feuchtgebiete sind Erholungs- und Ausgleichsraum: man denke nur an die vielen Wander-und Radrouten entlang von Seen und Flüssen.

Die March-Thaya-Auen als ein Feuchtgebiet von mitteleuropäischer Bedeutung sind ein besonderer Lebensraum: reich an Natur- und Kulturgütern. Der „Wise use" – Ansatz, Kernelement der Ramsar-Konvention, steht für eine "wohlausgewogenen Nutzung". Damit ist ein Miteinander aller BewohnerInnen bzw. NutzerInnen des Augebietes – sei es menschlicher, tieriescher oder pflanzlicher Natur - gemeint. Diesen Gedanken möchte der Weltfeuchtgebietstag in Erinnerung bringen. Denn nur unter Beteiligung möglichst vieler Menschen kann die Schönheit und Vielfalt der March-Thaya-Auen bewahrt werden.